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Sep. 25
Sabine Reichwein berichtet im Garten ihres Hexenhauses in Vitte auf Hiddensee von ihren Erinnerungen an die Umbruchszeit, Lena-Marie Forkel und Margarete Puhl führen das Interview, 21. September 2025 (Christian Faludi/GEDG)

Thementage „Urlaubskultur“ auf Hiddensee – Interviews

Ergänzend zu Podium und Erzählcafé führte das UM/BRUCH-Team insgesamt fünf Interviews, die für Videoclips und ein Podcast-Feature zur Urlaubskultur aufbereitet werden. Zwei Stimmen stehen dabei exemplarisch.

Christiane Wolff erzählte von den Inselkonflikten der späten 1980er Jahre: knappe Baumaterialien, sichtbare Privilegien der Parteieliten und daraus wachsender Unmut. Nach ihrer Rückkehr aus Greifswald engagierte sie sich in der Initiativgruppe um Manfred Domrös und in der Arbeitsgruppe, die die Kommunalisierung der Appartementhäuser am „Haus am Hügel“ durchsetzte – häufig ohne feste Sitzungsstruktur, weil Probleme unmittelbar zu lösen waren.

Sabine Reichwein ergänzte als Westberlinerin und langjährige Urlauberin eine andere Perspektive: Hiddensee als Grenzraum und Sehnsuchtsort, dessen Alltag sich nach 1989 neu ordnete – zwischen Freiheitsgewinn und neuen Auseinandersetzungen um Eigentum, Nutzung und Tourismusentwicklung. Zusammen zeigen die Interviews, wie Umbruch jenseits der großen Politik im Alltag verhandelt wurde.

Titelbild: Sabine Reichwein berichtet im Garten ihres Hexenhauses in Vitte auf Hiddensee von ihren Erinnerungen an die Umbruchszeit, Lena-Marie Forkel und Margarete Puhl führen das Interview, 21. September 2025 (Christian Faludi/GEDG)

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2025/26 Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte (GEDG)