Wie verändert sich eine Gesellschaft im Umbruch – und was bedeutet das für Volkskultur der Sorben?
Mit diesen Fragen eröffnete der Thementag „Sorbische Kultur in der Transformationszeit“ seine Abendveranstaltung im sorbischen Kulturzentrum Schleife. Auf dem Podium diskutierten die frühere Bundestagsabgeordnete Maria Michalk, die Beauftragte für sorbische Angelegenheiten im Landkreis Görlitz Kati Struck und die Autorin und Filmemacherin Grit Lemke über Interessen, Sichtbarkeit und Handlungsspielräume der Sorbinnen und Sorben in der Zeit nach 1989. Im Zentrum standen Erfahrungen des gesellschaftlichen Umbruchs, die Bedeutung von Sprache und kultureller Zugehörigkeit sowie die Frage, wie sich sorbisches Leben in einer Phase tiefgreifender Veränderungen behaupten konnte. So entstand ein eindrückliches Bild der Lausitz als Transformationsraum – und zugleich als Ort kultureller Kontinuität und Selbstbehauptung.
Titelbild: Maria Michalk, Kati Struck und Grit Lemke diskutieren im Sorbischen Kulturzentrum Schleife, 25. Februar 2026 (Christian Faludi /GEDG)


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